Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung

  

 

 

  

 

 

 

Hubert  Spierling

 

 

Maler + Glasmaler

 

 

 

 

 

  

Öffnungszeiten zum Galeriensonntag

12. September 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 

Ort der Ausstellung:

Girmesgath 5, 47803 Krefeld,

Alte Schlichterei, Mies-van-der-Rohe-Komplex

Linker Pavillon, Eingang durch das Zauntor,

 

Begleitbuch zur Ausstellung

  Hubert Spierling - Malerei + Glasmalerei.

Hubert Spierling

Malerei + Glasmalerei

 

Im Auftrag des

Christlichen Bildungswerks

"DIE HEGGE"

in Zusammenarbeit mit 

Kunst und Krefeld e.V

herausgegeben von

Holger Brülls

Dorothee Mann

Anna Ulrich

 

Während der Öffnungszeiten besteht die Möglichkeit,

das Buch zu erwerben. Preis 39,90 €

  

Verlag                                      

2010 Ferdinand Schöningh Paderborn

 

Führungen durch die Ausstellung können

bis zum Galeriensonntag am 12. September

telefonisch vereinbart werden. Tel. 02151-735991

Die VHS Krefeld bietet parallel zur Ausstellung Führungen an.

Genaues weiter unten im Anhang

 

 

Hubert Spierling

  

1925                    geboren in Menden/Sauerland

1941 - 42             Meisterschule in Hamburg
1942                    Meisterschule in Dortmund
1946 - 49             Studium an der Werkkunstschule, Düsseldorf
1949 - 54             Studien in der von Prof. Gustav Fünders geleiteten

                           Abteilung für Glas und Mosaik an der Werkkunst-

                           schule, Krefeld

1954                    Atelier in Krefeld. Seither Arbeiten in Glasmalerei,

                           Mosaik, Wandmalerei und freier Malerei.

1977                    Erster Kunstpreis der Stadt Menden

1985                    Ehrenplakette der Stadt Krefeld

1993                    Thorn Prikker-Plakette der Stadt Krefeld

 

Der Künstler lebt und arbeitet in Krefeld

 

 

 

 

    Grußwort

 

 

 

 

 

 

 

Seit über 100 Jahren werden in Krefeld Designer und Künstler ausgebildet. Bereits um 1870 dachte man in der Stadt über die Einrichtung einer Kunstgewerbeschule nach. Nachdem es erste Klassen an der Gewerblichen Schule gegeben hat, wurde im Frühjahr 1903 das Gebäude an der Petersstraße 123 für die Kunstgewerbeschule übergeben. Es sollte über Jahrzehnte ein moderner Ort der Kreativität und des Ausprobierens werden. Ein Vertrag über die Finanzierung der Schule zwischen Stadt und Staat im Oktober 1904 gilt als offizielles Gründungsdatum. Wie modern das Krefelder Haus ausgerichtet war, mag man auch daran ermessen, dass bereits ein Jahr später als erste Schule im Deutschen Reich auch Frauen zur künstlerischen Ausbildung aufgenommen wurden. Der Unterricht erfolgte von Beginn an koedukativ.

 

Die Bezeichnung der Schule wechselte vielfach bis zur ihrer Integration in die heutige Hochschule Niederrhein im Jahr 1971. Als Synonym für die gesamte Existenz hat sich in der Stadt die „Werkkunstschule“ eingeprägt. Jan Thorn Prikker hat durch sein sechsjähriges Wirken in der Monumentalkunst und der Glasmalerei seine Schüler und das Haus nachhaltig beeinflusst. In der Glasmalerei ist dieses deutlich unter anderem bei Heinrich Campendonk zu sehen. Seit den 1940er-Jahren hat die Krefelder Schule bis zu ihrer Eingliederung in die Hochschule Niederrhein so eine Reihe von Glasmalern erfolgreich ausgebildet.

 

Werke lebender und verstorbener Künstler aus der Region Krefeld aufzuarbeiten, hat sich der Verein Kunst und Krefeld zum Ziel gesetzt. Mit drei Ausstellungen sowie einem zweibändigen Katalog möchte der Verein auf die bedeutende Schule der Glasmalerei in Krefeld aufmerksam machen. Seit seinem Bestehen hat sich der Verein Kunst und Krefeld immer wieder der Glaskunst gewidmet: Bereits mit der Eröffnungsausstellung 2005 mit Hubert Spierling, 2007 in Kooperation mit dem Kaiser-Wilhelm-Museum anlässlich des 50. Todestages von Heinrich Campendonk sowie 2009 bei der August-Pigulla-Ausstellung. Die Einzel- oder Gruppenausstellungen über die aus der Werkkunstschule erwachsenen Glaskünstler werden sich von 2010 bis 2011 erstrecken. Besonderes Augenmerk wird dabei Hubert Spierling anlässlich seines 85. Geburtstages zuteil, der mit einer Einzelausstellung und einem eigenen Ausstellungskatalog geehrt wird.

 

Der Verein Kunst und Krefeld widmet sich mit den Ausstellungen über Glasmalerei einem wichtigen Kapitel der Krefelder Kunstgeschichte. Der breiten Öffentlichkeit wird so die Gelegenheit gegeben, eher unbekannte Künstler und deren Werk kennenzulernen. Kunstinteressierte und Kunstschaffende dürfen sich über die Aufmerksamkeit freuen, die nun ehemalige Lehrer und Schüler der Werkkunstschule in den Mittelpunkt stellt. Den Ausstellungsorganisatoren und Sponsoren danke ich für ihr Engagement, die Ausstellungen in Krefeld und die Publikationen zu ermöglichen. Ihr Einsatz für die Kunst und Kunstgeschichte in Krefeld ist vorbildlich. Ich wünsche Ihnen zahlreiche Besucher und für Ihre zukünftige Arbeit viel Erfolg.    

 

 

Gregor Kathstede

Oberbürgermeister der Stadt Krefeld

 

Gefördert von

 Der Ministerpräsident des Landes

          Nordrhein-Westfalen

 

 

 

  

Kooperationen

Wir bedanken uns für die Kooperation: Bei Die Hegge e.V., Willebadessen;

Deutsches Museum für Glasmalerei, Linnich; Haus der Seidenkultur, Krefeld;

Volkshochschule Krefeld; Abtei Mariendonk, Kempen; Krankenhaus

Maria-Hilf, Krefeld und bei den Pfarrgemeinden: St. Hubertus und St. Dionysius

 

Vorschau

 

Ausstellungseröffnung

 

am Sonntag, dem 21. November 2010 um 11.30 Uhr

  

Glasmalerei an der Krefelder Werkkunstschule 

1947 bis 1970 – Die Klasse Gustav Fünders

 

Diese Ausstellung wird von einer Publikation des Vereins  "Kunst und Krefeld e.V."

zum Thema Glasmalerei der Nachkriegszeit  in Krefeld und am Niederrhein begleitet.

 

Im Sommer 2011 ist eine Ausstellung zum Werk von Joachim Klos vorgesehen,

einem der bedeutenden Absolventen der Abteilung Glasmalerei an der Werkkunstschule Krefeld. 

 

 

Anhang

Die Führungen der VHS Krefeld parallel zur Ausstellung

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