Künstlerverzeichnis für den KunstRaumKrefeld
Mit den ca. 600 Namen, die im entstehenden Künstlerverzeichnis bereits angelegt sind, dürfte die im Raum Krefeld tätige Künstlerschaft wohl weitgehend erfasst sein. Hierzu gehören sowohl diejenigen bildenden Künstler, die in der Stadt und ihrer Umgebung geboren sind oder hier eine Zeit lang gelebt haben oder noch leben, als auch solche, die in Krefeld gelehrt haben oder lehren oder auf irgend eine andere Weise ihre Spuren hier hinterlassen haben. Von diesen Künstlern möglichst viele Dokumente, Belege und Spuren zu sammeln, ist erklärtes Ziel unseres langfristigen Unternehmens.
In diesem Verzeichnis sollen neben umfassenden biographischen Daten auch weitergehende Angaben zum Leben der Künstler und zu ihrer Arbeit aufbereitet werden. Aufgeführt werden sollen wichtige Werke, wenn nicht sogar Werkverzeichnisse, Listen mit Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Womöglich werden die bedeutendsten Quellen nicht nur als Verweis einbezogen, sondern in Wort und Bild. Dazu zählen Artikel und Schriften über die Künstler wie auch von den Künstlern selbst verfasste Texte.- Einen kleinen Vorgeschmack auf das Ergebnis vermitteln die neuerdings elektronisch versandten Newsletter „KunstRaumKrefeld“, ediert von Birgit und Georg Opdenberg.
Eine Aufnahme ins Verzeichnis beginnt mit den persönlichen Angaben von Künstlern, Erben und Sammlern in unsere einfachen Erhebungsformulare, die jeder Mitarbeiter dann in Excel-Dateien übertragen kann. Allerdings lassen sich derart differenzierte Datenmengen von mehreren hundert Künstlern, ergänzt durch Kontaktadressen und ein Literaturarchiv, nur durch ein professionelles Programm verwalten, das alle Informationen miteinander verknüpfen kann. Über Spenden konnte das Archivprogramm „Faust“ erworben werden, das heute auch viele Museen und Institute verwenden. Gespeicherte Informationen lassen sich daher unschwer und ohne Datenverlust austauschen, in erster Linie mit dem Krefelder Stadtarchiv. Die vervollständigten Daten sollen für wissenschaftliche Arbeiten von Instituten und Fachleuten verfügbar sein; das allgemein interessierende Material soll später nach einer kritischen Redaktion ins Internet gestellt werden.
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